7. Bamberg Open
B-OpenWie jedes Jahr findet die internationale fränkische Meisterschaft in der ersten September Woche in Bamberg statt.
Ich ging sehr motiviert zum Turnier, in der Hoffnung, dass ich gut ins Turnier finde.
In der ersten Runde musste ich gegen eine deutlich schwächere spielen (1069 DWZ) spielen. Sie hat sich wacker geschlagen bis sie eine Springer Gabel übersah und somit danach schnell aufgab. Das war dann erstmal ein guter Start.
Am nächsten Tag musste ich gegen einen 10 jährigen spielen (1500 DWZ) er hat sehr gut gespielt. Leider hab ich mich mit meiner Eröffnung vertan, sodass er schnell besser stand. Ab da war für mich klar, dass ich nicht mehr auf Gewinn spielen kann, sondern höchstens nur noch auf remis und so kam das auch. Der Gegner hat einen Fehler gemacht und ich konnte es in ein Remis abwickeln.
Am Nachmittag musste ich gegen den am Platz 4 gesetzten Hans Pörlsterl spielen (1700 DWZ). Beide haben auf Augenhöhe gespielt bis er einen Fehler gemacht hat, aber wegen Zeitdruck konnte ich den Gewinn Zug leider nicht sauber berechnen, deswegen habe ich es in einen Remis abgewickelt, was sehr gut war.
Am nächsten Tag in Runde 4 musste ich gegen einen Kind spielen (1500 DWZ). Allerdings war ich innerhalb von 1 Stunde fertig, weil mein Gegner nicht überlegt hat. Er hat mich so unter Druck gesetzt, dass ich meine zwei Türme opfern musste um mit dem König bisschen Platz zu bekommen. Er hat die Chance nicht genutzt und hat mit mir remis gemacht.
Stand jetzt hatte ich 2,5 Punkte und noch kein Spiel verloren, worauf ich stolz war.
In der 5. Runde musste ich gegen einen 17 jährigen ran. Da konnte ich wieder meinen gefürchten Katalanen auspacken. Ich hab ihn schnell durch einander gebracht, weil ich eine Nebenvariante gespielt hab und somit konnte ich schon nach 20 Zügen gewinnen.
In Runde 6 musste ich natürlich gegen den Titelverteidiger spielen (1800 DWZ). Er hat mir nach dem Spiel gesagt, dass er sich vorbereitet hat und somit habe ich leider die 6. Runde verloren.
In der letzten Runde musste ich gegen einen ran, der noch gar keine Zahl hat. Die Partie ging 5 Stunden und 30 Minuten. Das war das komplizierteste Endspiel, was ich je gespielt hab, aber dennoch konnte ich den letzten Punkt mit nehmen und hatte ein starkes Endergebnis von 4,5 Punkten und wurde Platz 25
https://s1.chess-results.com/tnr1129430.aspx?lan=0&art=1&rd=7&flag=30&SNode=S0
